Vorsahs Rot-Sperre juckt Hoffenheim nicht

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Issac Vorsah ist für seine rote Karte im Spiel gegen Hertha BSC Berlin für drei Spiele gesperrt worden.

Zuzenhausen - Isaac Vorsah kann seine Sperre als Profi von 1899 Hoffenheim in der Zeit des Afrika-Cups absitzen. Ab dem 21. Januar spielt er für sein Heimatland Gabun.

Der Nationalspieler aus Ghana ist nach Mitteilung des nordbadischen Bundesligisten vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) für drei Spiele aus dem Verkehr gezogen worden, nachdem er beim 1:1 am Samstag gegen Hertha BSC die Rote Karte gesehen hatte. Am 21. Januar - genau zum Rückrunden-Auftakt der Bundesliga - fängt in Gabun und Äquatorial-Guinea die Afrika-Meisterschaft an.

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Hoffenheim hat das Urteil akzeptiert, es ist damit rechtskräftig. Für das DFB-Pokal-Spiel an diesem Dienstag (20.30 Uhr) gegen den FC Augsburg steht Vorsah aber zur Verfügung. Da 1899-Trainer Holger Stanislawski nach der Winterpause auch noch ein Spiel auf den noch gesperrten Marvin Comper verzichten muss, gehen ihm die Innenverteidiger aus. Der Tabellenneunte denkt deshalb über die Verpflichtung eines weiteren Abwehrspielers nach - “auch im Hinblick auf die neue Saison“, so Manager Ernst Tanner.

dpa

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