"Vielleicht nicht bis Holland durchgedrungen"

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Arjen Robben vor dem Elfmeter

Dortmund - Bayern Münchens Ehrenpräsident Franz Beckenbauer hat Superstar Arjen Robben nach dessen Elfmeter-Fehlschuss im Spitzenspiel bei Borussia Dortmund kritisiert.

„Bei mir als Trainer hätte Robben nicht geschossen. Es ist Gesetz im Fußball, dass der Gefoulte nicht schießt, aber vielleicht ist das Gesetz geändert worden oder noch nicht bis nach Holland durchgedrungen“, sagte der „Kaiser“ bei Sky.

Robben war bei der 0:1-Niederlage vor dem Elfmeter in der 85. Minute im Zweikampf mit BVB-Torwart Roman Weidenfeller zu Fall gebracht worden. Weidenfeller hielt den schwach geschossenen Strafstoß ohne große Mühe. Beckenbauer sagte, er hätte lieber Bastian Schweinsteiger oder Toni Kroos als Schützen gesehen.

Durch den Sieg ist der Tabellenführer aus Dortmund dem direkten Verfolger aus München vier Spieltag vor dem Saisonende im Kampf um die deutsche Meisterschaft auf sechs Punkte enteilt. „Wir können fast sagen, dass sie deutscher Meister sind“, sagte Robben bei Sky, nachdem er sich auch selbst kritisiert hatte: „Das ist sehr bitter und sehr enttäuschend. Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Das ist peinlich. Ich habe zuletzt zehn oder elf Elfmeter in Folge getroffen. Das ist bitter.“

sid

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