Trotz Leno-Millionen: VfB plant keine Transfers

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VfB-Manager Fredi Bobic und Trainer Bruno Labbadia planen keine weiteren Transfers.

Stuttgart - Acht Millionen Euro hat der Transfer von Bernd Leno zu Bayer Leverkusen in die Kassen des VfB Stuttgart gespühlt. Trotzdem plant der Verein vorerst keine Transfers.

Trotz des Millionen-Transfers von Torwart Bernd Leno zu Bayer Leverkusen plant Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart zunächst keine größeren Transfers. „Wir verkaufen einen Spieler nicht, um die Summe gleich wieder zu reinvestieren. Wir haben den ein oder anderen Kandidaten im Kopf, aber wir werden jetzt nicht auf Shoppingtour gehen“, sagte VfB-Manager Fredi Bobic am Donnerstag und antwortete auf die Frage, wieviel er von den rund acht Millionen für Leno ausgeben will: „Null.“

Geplant ist derzeit, dass die Schwaben die Summe erst einmal für die weitere Konsolidierung ihrer Finanzen verwenden. Ein Kurs, den auch Trainer Bruno Labbadia vor dem Bundesligaspiel am Samstag gegen den 1. FC Köln mitträgt: „Wir haben nicht vor, im Winter komplett etwas zu verändern. Wir müssen mit der Mannschaft und dem Geld sorgsam umgehen.“

Die VfB-Verantwortlichen werden laut Bobic nach dem „sehr wichtigen“ DFB-Pokalspiel am 21. Dezember gegen den Hamburger SV „ein Resümee ziehen und dann entscheiden, was wir tun“. Labbadia würde sich einen Spieler wünschen, „der mit dem Rücken zum Tor stark ist“.

Unvergessene Torwart-Legenden

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Der könnte schon bald wieder aus den eigenen Reihen kommen, denn die Rückkehr von Stürmer Julian Schieber nach monatelanger Verletzungspause rückt immer näher. Der 22-Jährige absolviert bereits wieder das volle Trainingspensum und soll dem VfB spätestens in der Rückrunde wieder helfen. Schon jetzt mache Schieber „einen sehr erfreulichen Eindruck“, sagte Labbadia.

Im Probetraining beim VfB befindet sich derzeit der Brasilianer Danilo von Honved Budapest. Der 25-Jährige sei ein interessanter Spieler, meinte Bobic. Es werde aber „keine Schnellschuss geben“, ergänzte Labbadia.

Beim Wechsel von Leno zu Liga-Konkurrent Leverkusen habe der Verein „sehr gut gearbeitet“, lobte der VfB-Coach zudem: „Wir verlieren ein sehr gutes Talent. Aber beide Seiten können damit gut leben. Wir bekommen eine gute Summe und haben einen sehr guten Torwart da.“

sid

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