VfB blitzt bei Hertha wegen Lasogga ab

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Pierre-Michel Lasogga (l.) mit den Hertha-Kollegen Marvin Knoll (r.) und  Sami Allagui

Berlin - Der VfB Stuttgart ist mit einem konkreten Angebot für Stürmer Pierre-Michel Lasogga bei Hertha BSC abgeblitzt. Die Schwaben wollen aber nicht aufgeben.

Der VfB Stuttgart ist auch nach einer ersten Absage von Hertha BSC weiter an Berlins Stürmer Pierre-Michel Lasogga interessiert. „Wir werden ihn im Blick behalten“, sagte VfB-Sportdirektor Jochen Schneider den „Stuttgarter Nachrichten“ (Dienstag). Wie Hertha-Manager Michael Preetz am Rand des Zweitliga-Derbys gegen den 1. FC Union (2:2) bestätigte, hatten die kriselnden Schwaben bereits in der Winterpause versucht, den U21-Nationalspieler zu verpflichten. „Das kann ich so bestätigen. Das Gesamtpaket wäre vier Millionen Euro gewesen“, sagte Preetz in Sky.

Preetz: "Seine Zeit wird kommen"

Lasogga spielt für den Aufstiegsfall in den Hertha-Planungen eine wichtige Rolle. „Seine Zeit wird kommen“, meinte Preetz. Deshalb habe Hertha trotz der angespannten finanziellen Situation die Stuttgarter Offerte abgelehnt: „Es geht uns nicht rosig. Aber uns geht es nicht so schlecht, dass wir einen Hoffnungsträger mitten in der Saison für diese Bedingungen abgeben müssen“, ergänzte der Hertha-Manager.

Der 21-jährige Lasogga, der zuletzt wegen eines Kreuzbandrisses lange pausieren musste, hat bei der Hertha noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2015. Derzeit kämpft der ehrgeizige Stürmer in Berlin wieder um den Anschluss an die Stammelf.

dpa

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