„Genug andere Möglichkeiten“

Löw verzichtet auf weitere Nachrücker

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Joachim Löw will trotz zahlreicher Verletzte auf Nachnominierungen in die Nationalmannschaft verzichten.

Düsseldorf - Joachim Löw geht erst einmal mit den 20 verbliebenen Nationalspielern in die Vorbereitung auf die abschließenden WM-Qualifikationsspiele gegen Irland und in Schweden.

Auf weitere Nachnominierungen will der Bundestrainer trotz acht Ausfällen zunächst verzichten. „Im Moment ist es ausreichend. Wenn sich im Training niemand verletzt, sind wir auf allen Positionen in Abwehr, Mittelfeld und Sturm so besetzt, dass wir genügend Möglichkeiten haben“, erklärte Löw, bevor am Dienstag in Düsseldorf die erste Trainingseinheit auf dem Programm stand.

„Sollte noch etwas passieren, werden wir nochmal nachnominieren“, kündigte der 53-Jährige jedoch bereits für den Fall an, dass die Absageflut im deutschen Fußball-Nationalteam anhält. Nach den verletzten Angreifern Miroslav Klose (Lazio Rom), Mario Gomez (AC Florenz) und Lukas Podolski (FC Arsenal) sowie den Defensivkräften Ilkay Gündogan, Marcel Schmelzer (beide Dortmund) und Lars Bender (Leverkusen) haben sich auch die BVB-Profis Sven Bender (Muskelverhärtung) und Marco Reus (Innenband-Teilanriss) für die Spiele am Freitag (20.45 Uhr/ARD) in Köln gegen die Iren und vier Tage später in Stockholm gegen Schweden abgemeldet.

Mit 22 Punkten und dem deutlich besseren Torverhältnis (+21) führt Deutschland die europäische WM-Qualifikationsgruppe C vor Schweden (17/+6) und Österreich (14/+8) an. Mit dem Gruppensieg würde das DFB-Team das Direktticket für das WM-Turnier im kommenden Jahr in Brasilien buchen. „Wir brauchen einen Punkt. Unsere Mannschaft ist hungrig genug, das zu erreichen“, betonte Löw in Düsseldorf.

dpa

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