US-Schiedsrichter nach Teenager-Attacke im Koma

Salt Lake City - Gewalt gegen Fußball-Schiedsrichter wächst sich auch in den USA zu einem massiven Problem aus. Im Bundesstaat Utah kämpft ein Referee um sein Leben.

Gewalt gegen Fußball-Schiedsrichter wächst sich auch in den USA zu einem massiven Problem aus. Im Bundesstaat Utah kämpft eine Referee um sein Leben, nachdem der 46-Jährige am vergangenen Samstag während eines Spiels in einer Freizeitliga von einem 17-Jährigen aus Frust über eine Entscheidung des Spielleiters mit einem brutalen Schlag gegen den Kopf niedergestreckt worden und kurz darauf ins Koma gefallen war.

Ricardo Portillo befindet sich laut Bulletin der behandelnden Ärzte weiterhin in einem „kritischen Zustand“. Ob sich der Familienvater jemals wieder von der erlittenen Gehirnschwellung erholen wird, ließen die Mediziner vorerst unbeantwortet.

Portillo hatte in dem Match der im Großraum von Salt Lake City spielenden Liga Continental ein Foul gepfiffen und dem Übeltäter die Gelbe Karte gezeigt. Als der Unparteiische sich die Verwarnung notierte, attackierte der Jugendliche Portillo laut Zeugenangaben plötzlich.

Der Teenager wurde nach seinem Angriff verhaftet und in eine Jugendstrafanstalt gebracht. Die vorläufige Anklage lautet auf schwere Körperverletzung. Sollte der Schiedsrichter sterben, droht dem Täter eine lebenslange Haft.

sid

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