"Ungebührliches Verhalten"

Klinsmann für Gold-Cup-Finale gesperrt

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Der frühere Bundestrainer Jürgen Klinsmann muss das Endspiel des Gold Cups von der Tribüne aus verfolgen und wird der US-amerikanischen Fußball-Nationalmannschaft damit nicht zur Verfügung stehen.

Chicago - Der frühere Bundestrainer Jürgen Klinsmann muss das Endspiel des Gold Cups von der Tribüne aus verfolgen und wird der US-amerikanischen Nationalmannschaft damit nicht zur Verfügung stehen.

Wie die Fußball-Konföderation Nord- und Mittelamerikas sowie der Karibik (CONCACAF) vor dem Finale gegen Panama in Chicago (Sonntag/22.00 Uhr MESZ) mitteilte, wurde Klinsmann (48) wegen seines „ungebührlichen Verhaltens“ im Halbfinale gegen Honduras (3: 1) für ein Spiel gesperrt.

Kurz vor Ende der Partie hatte sich der Welt- und Europameister über ein Foul an DaMarcus Beasley dermaßen aufgeregt, dass er vor Wut einen Ball auf den Boden knallte. Schiedsrichter Enrico Wijngaarde aus Surinam schickte ihn daraufhin auf die Tribüne. „Die Entscheidung kann nicht angefochten werden“, hieß es in der Mitteilung der Konföderation.

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„Ich entschuldige mich für meine Reaktion, sie war nicht auf den Schiedsrichter bezogen. Wegen der vielen Fouls des Gegners war ich sauer, da musste der Frust raus“, hatte Klinsmann bereits nach der hitzigen Partie erklärt. Die USA haben bislang fünfmal die Meisterschaft von Nord- und Mittelamerika sowie der Karibikstaaten gewonnen, zuletzt 2007.

SID

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