Justiz: Keeper rastet aus und pinkelt an Hauswand

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Marcel Höttecke ist offenbar ausgerastet

Berlin - Marcel Höttecke, Torwart von Union Berlin, ist laut der Justiz völlig ausgetickt. Er soll an eine Hauswand uriniert und Polizisten auf übelste Art und Weise beleidigt haben.

Unions Stammtorhüter Marcel Höttecke hat Post von der Justiz erhalten. Der 24 Jahre alte Schlussmann des 1. FC Union Berlin soll Polizisten beleidigt und an eine Hauswand gepinkelt haben, sagte Justiz-Pressesprecher Tobias Kaehne am Mittwoch in Berlin und bestätigte damit Medienberichte.

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Als “Scheiß Bullen und Wichser“ habe er die Polizisten am frühen Morgen des 16. November 2010 in Charlottenburg beschimpft. Außerdem duzte der 1,99-Meter-Riese offenbar einen Ordnungshüter: “Ich weiß gar nicht, was Du willst“.

Für die beiden Beleidigungen muss Höttecke laut Strafbefehl 16 000 Euro Strafe zahlen. Für das Urinieren fällt eine Geldbuße von 150 Euro an. Die Höhe des Strafbefehls errechnet sich nach dem Verdienst Hötteckes. Nach Aussage des Gerichtssprechers soll er 40 Tagessätze a 400 Euro zahlen.

Union-Pressesprecher Christian Arbeit sagte am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa, Höttecke werde sich nicht zum Thema äußern. Allerdings habe er gegen den Strafbefehl Einspruch eingelegt. Damit dürfte es zu einem Gerichtsverfahren vor dem Amtsgericht kommen.

dpa

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