Umfrage: Nur vier Prozent stören Lesben 

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Ursula "Uschi" Holl ist bekennende Lesbe. Sie ist mit ihrer Lebensgefährtin verheiratet.

Mainz - Einige der deutschen Fußballnationalspielerinnen sind lesbisch. Der großen Mehrheit der Deutschen ist das völlig egal. Lediglich vier Prozent haben damit ein Problem.

Die Menschen in Deutschland haben kein Problem mit Lesben im Frauenfußball. 86 Prozent wäre es egal, wenn sie erführen, dass eine Spielerin der deutschen Nationalmannschaft lesbisch sei. Zehn Prozent fänden das sogar gut, lediglich vier Prozent würden sich daran stören. Das ergab eine repräsentative Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des ARD-Politmagazins “Report Mainz“ unter 1000 Menschen. Allerdings denken fast vier von zehn Befragten, dass eine Spielerin durch ein Coming Out Nachteile zu befürchten hätte, wie der SWR am Freitag in Mainz mitteilte. Gut die Hälfte glaubt dagegen, dass diese Angst unberechtigt sei.

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dpa

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