Hotel wehrt sich gegen Vergiftungsvorwurf

+
Anatoli Timoschtschuk wohnte mit der ukrainischen Nationalmannschaft in Bad Gögging.

Bad Gögging - Das Hotel, in dem die ukrainische Nationalmannschaft angeblich vergiftet wurde, wehrt sich gegen die Vorwürfe. Der EM-Gastgeber sei mit eigenen Köchen angereist.

Das Fünf-Sterne-Hotel Monarch im niederbayerischen Bad Gögging hat sich gegen den Vorwurf verwahrt, die Verantwortung für die angebliche Vergiftung der Spieler der ukrainischen Nationalmannschaft beim Fußball-Länderspiel am vergangenen Dienstag gegen die Türkei in Ingolstadt zu tragen. „Die Nationalmannschaft der Ukraine ist bei uns nicht vergiftet worden“, sagte Generaldirektor Michael Lopacki im Gespräch mit dem Bayerischen Rundfunk (Regionalstudio Ostbayern).

Dynamit und Furien: Die Spitznamen der 16 EM-Teams

Dynamit und Furien: Die Spitznamen der 16 EM-Teams

Der EM-Gastgeber sei mit eigenen Köchen angereist, die sich aus dem Warenkorb des Hotels bedient hätten. Dazu hätten Salate, Gemüse und Fleisch gezählt, Produkte, die auch von den anderen Hotelgästen verzehrt worden seien, darunter sei auch das U22-Team von Saudi-Arabien gewesen. Allen gehe es blendend, betonte der Hotelchef.

Auch bei der Abreise des ukrainischen Nationalteams zum EM-Test nach Ingolstadt habe es keine Hinweis für eine Erkrankung ergeben. Der ukrainische Nationalcoach Oleg Blochin hatte nach dem 0:2 gegen die Türken erklärt, seine Spieler seien in Deutschland vergiftet worden.

SID

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare