Auch Top-Teams betroffen

UEFA friert Preisgelder von 23 Klubs ein

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Falcao ist der Superstar von Atletico Madrid

Nyon - Die UEFA treibt ihre Bemühungen um wirtschaftliche Vernunft im europäischen Fußball voran und hat die Preisgelder von 23 Vereinen vorläufig eingefroren - darunter auch Top-Teams.

Den Klubs - darunter Europa-League- und Supercup-Sieger Atlético Madrid - wird vorgeworfen, ausstehende Zahlungen an andere Teams, ihre Spieler oder Steuerbehörden nicht geleistet zu haben. Dies verstößt gegen die Regeln des Financial Fair Plays mit denen die Europäische Fußball-Union künftig ökonomische Auswüchse verhindern will. Deutsche Vereine sind von den Strafen nicht betroffen.

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Bis zum Ende des Monats müssen die Vereine ihre Zahlungen leisten, sonst werden die für diese Saison zu erwartenden Preisgelder von der UEFA weiter einbehalten. Zu den bestraften Klubs gehören auch der spanische Champions-League-Teilnehmer FC Malaga sowie die Europa-League-Teams Rubin Kasan, Fenerbahce Istanbul und Sporting Lissabon.

Die einbehaltenen Gelder gehen in die Millionenhöhe. In der Champions League beträgt allein das Startprämie 8,6 Millionen Euro. In der Europa League bekommt jeder Klub 1,3 Millionen Euro Antrittshonorar.

Die UEFA hat sich mit dem Financial Fair Play zum Ziel gesetzt, dass die Vereine nicht mehr über ihre Verhältnisse leben dürfen. Die Bilanzen werden erstmals im Jahr 2013 geprüft. Zuletzt hatte UEFA-Präsident Michel Platini angekündigt, dass erste Verstoße schon früher geahndet würden.

Die weiteren betroffenen Klubs sind: FK Banja Luka, FK Sarajevo, FC Zeljeznicar (alle Bosnien-Herzegowina), ZSKA Sofia (Bulgarien), Hajduk Split, NK Osijek (beide Kroatien), Maccabi Netanya (Israel), FK Shkendija (Mazedonien), FC Floriana (Malta), FC Podgorica, FC Rudar Pjevlja (beide Montenegro), Ruch Chorzow (Polen), Sporting Lissabon (Portugal), Dinamo Bukarest, Rapid Bukarest, FC Vaslui (alle Rumänien), Rubin Kasan (Russland), Partizan Belgrad, FC Vojvodina Novi Sad (Serbien), Eskisehirspor (Türkei).

dpa/sid

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