Gomez-Kritik: Scholl flüchtet ins Lateinische

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Mehmet Scholl

Hannover - Mehmet Scholl hat sich in der Kontroverse um Mario Gomez ins Neulateinische geflüchtet und einen Teil-Rückzug angetreten.

Mit dem Satz „Sicherlich ist der Dekubitus-Spruch grenzwertig“ verblüffte der Fußball-Experte der ARD am Dienstagabend Millionen TV-Zuschauer und auch Moderator Gerhard Delling.

Das im täglichen Sprachgebrauch ungewöhnliche Wort Dekubitus steht für Wundliegen oder Druckgeschwür und wird vor allem im Pflegewesen benutzt. Seit 2008 existiert die Deutsche Dekubitus Liga (DDL). Die Zahl der Patienten, die einen Dekubitus entwickeln, nimmt nach DDL-Angaben seit Jahren zu.

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Scholl hatte nach dem 1:0-Sieg des DFB-Teams im EM-Spiel gegen Portugal den deutschen Torschützen Gomez hart kritisiert. Der Satz „Ich hatte zwischendrin Angst, das er sich wund gelegen hat, dass man ihn wenden muss“ löste eine heftige Debatte aus.

Weiteres Öl wollte der frühere Nationalspieler nicht ins Feuer gießen. „Aber was steht, und das bleibt auch stehen, ist die Kritik in Inhalt und Form. Weil ich jetzt gar nicht mehr dazu sagen möchte, möchte ich das hier jetzt auch beenden“, erklärte Scholl.

dpa

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