Türkischer Verband spricht 16 Vereine frei

Ankara - Der türkische Fußballverband TFF hat im Manipulationsskandal der Süper Lig 16 Vereine freigesprochen und nur einzelne Personen bestraft.

Wie der Verband mitteilte, wurden Erstliga-Profi Ibrahim Akin (Gaziantepspor) und der ohnehin vereinslose Serdar Kulbilge für drei beziehungsweise zwei Jahre gesperrt. Zudem ordnete der Verband weitere disziplinarische Maßnahmen gegen acht Funktionäre an. Fenerbahce Istanbul hingegen, das wegen den Vorwürfen in diesem Jahr nicht an der Champions League teilnehmen durfte, hat keine Strafen seitens des TFF zu befürchten.

Die Ermittlungen und Verfahren der türkischen Justiz bleiben von den Verbandsentscheidungen jedoch unberührt. Insgesamt werden 93 Spielern, Trainern und Offiziellen, unter ihnen auch der seit Juli 2011 inhaftierte Fenerbahce-Präsident Aziz Yildirim, Spielmanipulationen vorgeworfen. Erst vor einer Woche hatte die TFF verkündet, dass bei Manipulationen zukünftig nur noch ein Punktabzug zu erwarten sei.

sid

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