Manipulation: Türkischer Verband verhängt Strafen

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Fenerbahce-Präsident Aziz Yildirim (l.) wurde freigesprochen.

Istanbul/Berlin - Der türkische Fußballverband (TFF) hat erste Strafen im Manipulationsskandal der Süper Lig verhängt, 16 Vereine aber freigesprochen.

Mittelfeldspieler Imbrahim Akin von Istanbul BB sei für drei, Torwart Serdar Kulbilge von Ankaragücü für zwei Jahre gesperrt, teilte der TFF am Montag auf seiner Homepage mit. Zudem bestrafte der Verband acht Funktionäre. Von den Entscheidungen unberührt bleiben die Ermittlungen und Verfahren der türkischen Justiz.

Vom TFF von den Vorwürfen freigesprochen wurde der in Untersuchungshaft sitzende Präsident von Fenerbahce, Aziz Yildirim. Er bestreitet die Vorwürfe, in der vergangenen Saison mit Spielmanipulationen für die Last-Minute-Meisterschaft seines Vereins gesorgt zu haben.

Vor einer Woche hatte der TFF eine Regeländerung beschlossen, die den Versuch von Spielmanipulationen zukünftig weniger hart bestraft. Statt einem Zwangsabstieg sieht das Reglement nun nur noch einen Punktabzug vor.

dpa

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