Tuchel: Doch keine Schiri-Beschwerde

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Thomas Tuchel

Mainz - Nach dem Streit beim Bundesliga-Spiel gegen den 1. FC Nürnberg wird sich Mainz-Trainer Thomas Tuchel doch nicht schriftlich beim DFB über den vierten Schiedsrichter Martin Petersen beschweren.

05-Manager Christian Heidel führte in dieser Woche ein längeres Telefonat mit Herbert Fandel - auch um ein Gespräch zwischen dem Schiedsrichter-Chef und Tuchel in die Wege zu leiten.

„Wir haben gemeinsam entschieden, dass wir Kontakt aufnehmen zu Herbert Fandel. Ich möchte Fandel am Telefon persönlich schildern, wie es für mich war“, erklärte der Mainzer Trainer am Donnerstag. „Ich bin nicht gegen den Vierten Offiziellen. Das war nichts Allgemeines, allein auf den Freitagabend bezogen, auf Herrn Petersens Verhalten an diesem Spieltag“, meinte er.

Tuchel und Petersen waren während der Partie gegen Nürnberg (2:1) mehrfach aneinandergeraten. Der Trainer warf dem Unparteiischen arrogantes Verhalten vor und meinte nach dem Spiel: „Wenn wir uns schlecht verhalten, was mir noch nicht passiert ist diese Saison, dann gibt es einen Vermerk im Spielberichtsbogen. Ich werde das jetzt auch mal schriftlich einreichen, weil ich keine Lust darauf habe, dass ich in meiner Coaching-Zone am Arbeiten gehindert werde.“

dpa

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