Trotz Atlético-Angebot: Diego bleibt

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Befindet sich weiter im Wartestand: Diego (links)

Wolfsburg - Trotz eines Angebots vom spanischen Top-Klub Atlético Madrid, wird Diego den VfL Wolfsburg vorerst nicht verlassen. Die "Wölfe" wollen den Brasilianer nur unter ganz bestimmten Bedingungen ziehen lassen.

Der Abschied des beim VfL Wolfsburg aufs Abstellgleis geratenen Diego lässt weiter auf sich warten. Ein angebliches Angebot von Der Abschied des beim VfL Wolfsburg aufs Abstellgleis geratenen Diego lässt weiter auf sich warten. Ein angebliches Angebot von Atlético Madrid für den brasilianischen Fußball-Star stößt beim Bundesligisten auf wenig Gegenliebe. Von einer ernstzunehmenden Offerte der Spanier, die nach Medienberichten gut vier Millionen Euro Ablöse für ein Leihgeschäft geboten haben sollen, will VfL-Trainer und -Manager Felix Magath nichts wissen. “Er hat kein Angebot von Atlético“, sagte Magath am Mittwoch.

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Wolfsburg will den ausgebooteten Großverdiener unbedingt verkaufen, eine Ausleihe kommt daher nicht infrage. Der Brasilianer, der vor Jahresfrist für rund 15 Millionen Euro von Juventus Turin gekommen war, spielt bei den Niedersachsen keine Rolle mehr, seitdem er sich vor dem letzten Spiel der vergangenen Saison in Hoffenheim von der Mannschaft entfernt hatte. Bis heute hat sich Diego bei Magath für den Vorfall nicht entschuldigt.

Offenbar wird der ehemalige Profi von Werder Bremen angesichts der am 31. August auslaufenen Wechselfrist allmählich ungeduldig. “Das ist eine sehr wichtige Phase für mich“, sagte Diego. Mit Atlético soll sich der 26-Jährige bereits einig sein. “Es ist noch nichts fix, aber es gibt ein Angebot für mich. Atlético ist ein großer Club, aber ich habe noch Vertrag in Wolfsburg“, hatte Diego am Dienstag vor Journalisten gesagt.

Bis zum Ende der Transferperiode am 31. August dürfte der VfL noch weitere Spieler verpflichten. Hartnäckige Gerüchte über einen Abgang des angeblich vom AS Rom umworbenen Abwehrspielers Simon Kjaer wies Magath dagegen zurück. “Es ist eher so, dass wir daran denken, noch einen Innenverteidiger zu holen. Ein Spieler mit Erfahrung würde uns noch gut tun“, sagte der Trainer und betonte erneut, nicht zu wissen, “wie es mit Arne Friedrich weitergeht“.

Der seit dem 20. Juni aufgrund von Bandscheibenproblemen krankgeschriebene Nationalspieler hatte unlängst zumindest mitgeteilt, “in Kürze“ wieder in Wolfsburg trainieren zu wollen. Auch die Verpflichtung des schwedischen Angreifers Rasmus Jönsson von Helsingborgs IF steht laut Wolfsburger Medien unmittelbar bevor. “Das ist ein interessanter Spieler“, sagte Magath erstmals auf Nachfragen

dpa

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