Doppel-Transfer bei Eintracht Frankfurt

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Kevin Trapp hütet ab nächster Saison das Tor von Eintracht frankfurt.

Frankfurt/Main - Nach nur einem Jahr hat Eintracht Frankfurt die Rückkehr in die Bundesliga geschafft. Zwei Personalien haben die Hessen nun für die kommende Saison bekanntgegeben.

Aufsteiger Eintracht Frankfurt hat schneller als erwartet die angestrebten Transfers für die kommende Saison in der Fußball-Bundesliga unter Dach und Fach gebracht. Die Hessen verpflichteten Junioren-Nationaltorwart Kevin Trapp für die festgeschriebene Ablöesumme von 1,5 Millionen Euro vom Bundesliga-Absteiger 1. FC Kaiserslautern und Abwehrspieler Stefano Celozzi vom Ligarivalen VfB Stuttgart.

Der 21 Jahre alte Trapp stand in der abgelaufenen Saison in den ersten 23 Spielen im FCK-Tor, verlor seinen Stammplatz dann aber an Tobias Sippel. Trapp soll Eintracht-Routinier Oka Nikolov Konkurrenz machen und unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2016. Aufgrund der Verpflichtung Trapps wird Ersatztorwart Thomas Kessler die Eintracht mit bisher unbekanntem Ziel verlassen.

„Wir freuen uns, dass wir Kevin von der Eintracht überzeugen konnten und uns gegen andere interessierte Bundesligisten durchsetzen konnten“, sagte Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner: „Ich weiß von seinem Berater, dass er Angebote von zwei Top-Vereinen hatte. Für ihn war entscheidend, dass er eine realistische Perspektive hat, hier zu spielen.“

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Trapp äußerte sich bei seiner Vorstellung selbstbewussst: „Ich mache mir wenig Druck. Ich habe meine Leistung auch schon in der ersten Liga gebracht und bin überzeugt, dass ich auch hier spielen kann. Am Ende entscheidet der Trainer.“ Das Ziel in der neuen Bundesligasaison für Trapp sei „es, die Klasse zu halten. Ich hoffe, dass es funktioniert“.

Der 23 Jahre alte Außenverteidiger Celozzi spielte drei Jahre für den VfB und bestritt in dieser Zeit 30 Erstligaspiele. Celozzi hat sich bis 2014 an die Hessen gebunden. Trainer Armin Veh sagte: „Celozzi ist ein junger Spieler, der gut zu uns passt und das Zeug hat, bei der Eintracht Stammspieler zu werden.“

Neben Kessler sollen auch die Verteidiger Constant Djakpa und Martin Amedick sowie Stürmer Rob Friend den Verein verlassen. „Wenn ein Spieler nicht kalkulierbar ist, ist es sehr schwierig, mit ihm zusammenzuarbeiten“, sagte Hübner über Djakpa. Der Ivorer hatte sich in jüngster Zeit zwei Platzverweise eingehandelt. Amedick und Friend konnten sich hingegen sportlich nicht durchsetzen. „Es wird dann in der ersten Liga sicher nicht einfacher“, sagte Hübner.

sid

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