Ex-Ösi-Nationalspieler tickt aus

Trainer-Ausraster: "Der Kühbauer is a Oarsch"

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Didi Kühbauer 2004 im Trikot der österreichischen Nationalmannschaft

Wien - Der frühere österreichische Nationalspieler Didi Kühbauer hat nach dem 5:1 (3:1)-Sieg seines SV Admira Wacker Mödling gegen den SV Mattersburg für einen Eklat gesorgt.

Der Wacker-Coach echauffierte sich nach der Begegnung am Samstag bei der Pressekonferenz mit deftigen Worten und schreiend über Schiedsrichter Gerhard Grobelnik, der ihn bereits in der 13. Minute auf die Tribüne geschickt hatte.

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„Ich fühle mich langsam gefrotzelt von den Schiedsrichtern. Mir gehen diese Kreaturen nur am Socken, seit ich Trainer bin. Die bringen mir null Respekt entgegen“, schrie Kühbauer (41), der 2000 bis 2002 für den VfL Wolfsburg aktiv war. Dann erhob er sich, um den Raum zu verlassen, machte aber kehrt, und schrie weiter: „Wenn ich Trainer von einem großen Klub bin, kann ich tun und lassen, was ich will. Aber der Kühbauer is a Oarsch und wird's immer bleiben.

Den vorausgegangenen Disput mit dem Referee gab Kühbauer wie folgt wieder: `Grobelnik hat zu mir gesagt, dass er Respekt haben möchte. Ich habe in einem ganz normalen Ton geantwortet, dass das in Ordnung geht, ich aber auch Respekt für mich und meine Spieler erwarte.“ Grobelnik betonte, Kühbauer habe einem seiner Assistenten den „Scheibenwischer“ gezeigt. „Das ist nicht zu tolerieren, denn die UEFA hat zwei Hauptpunkte: Fair Play und Respekt.“

sid

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