"Wir wollen Kontinuität auf dieser Position"

Thorsten Fink beim HSV mit Jobgarantie

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HSV-Präsident Carl-Edgar Jarchow (l.) und Trainer Thorsten Fink.

Hamburg  - Präsident Carl-Edgar Jarchow gibt Trainer Thorsten Fink auch bei einer möglichen Niederlage des Hamburger SV am Samstag im Bundesliga-Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig eine Jobgarantie.

„Wir wollen Kontinuität auf dieser Position. Thorsten Fink hat unser Vertrauen, wir werden nicht überreagieren“, sagte der Vorstandsvorsitzende im Interview des Fachmagazins „Kicker“. Fink würde auch bei der dritten Niederlage in Serie weiterarbeiten: „Ja, das sehe ich so. Er weiß, dass er in seinem dritten Jahr auch kritisch beäugt wird und geht gut damit um. Wir unterstützen ihn und fordern ihn natürlich auch.“

Um die wirtschaftlichen Schwierigkeiten des HSV zu verbessern, sei kein Notverkauf von René Adler oder Rafael van der Vaart geplant. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, den Kader weiter zu verringern und müssen gegebenenfalls im Winter diese Arbeit fortsetzen“, sagte Jarchow. Wenn nach Dennis Aogo bis Montag noch Slobodan Rajkovic, Robert Tesche, Michael Mancienne und Gojko Kacar veräußert werden sollten, würden die Norddeutschen bis zu neun Millionen Euro Gehalt einsparen. Allerdings soll bis Ende der Transferfrist noch ein Stürmer kommen.

Die Kritik von Investor Klaus-Michael Kühne bezeichnete Jarchow als unsachlich: „Ich setze mich mit konstruktiver Kritik grundsätzlich auseinander, aber: Was Herr Kühne sagt, tangiert mich nicht. Ich ärgere mich aber darüber, weil die Äußerungen dem HSV schaden.“ Der Milliardär hatte dem HSV 2012 ein Darlehen über acht Millionen Euro für den Transfer van der Vaarts gewährt. In der Vorwoche hatte er Fink kritisiert und die Inthronisierung von Felix Magath als Präsident gefordert.

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dpa

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