Wiedersehen mit dem Jahrhunderttrainer

Stevens hegt keinen Groll gegen Heldt

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Huub Stevens trifft mit dem VfB Stuttgart am Sonntag auf seinen Ex-Klub Schalke 04.

Stuttgart - Die angespannte Situation beim VfB Stuttgart lässt Huub Stevens vor dem Duell mit seinem Ex-Verein Schalke 04 am Sonntag keinen Raum für Sentimentalitäten.

„Jedes Spiel ist ein Endspiel, deshalb habe ich aktuell keine Zeit für Gefühle“, sagte der Coach des Bundesligisten, der bei den Königsblauen zum Jahrhunderttrainer gekürt worden war, im Interview mit dem kicker. Zwar freue sich der 60-Jährige auf das Wiedersehen mit „bestimmten Spielern oder Leuten um die Mannschaft herum.“ Doch er wisse, welche Aufgabe er mit dem Erreichen des Klassenerhalts beim VfB habe. „Ich werde alles tun, sie zu erfüllen“, sagte Stevens, dessen Schalker Kollege Jens Keller (43) in Stuttgart geboren wurde, selbst viele Jahre bei den Schwaben gespielt hatte und Ende 2010 für kurze Zeit Cheftrainer des VfB war.

Zudem hat auch Schalkes Manager Horst Heldt eine Stuttgarter Vergangenheit. Der 44-Jährige war Profi in der Neckarmetropole und war als Sportdirektor im Jahr 2007 am bisher letzten der fünf Meistertitel des VfB beteiligt. Im Dezember 2012 entließ Heldt den Niederländer Stevens bei dessen zweiter Amtszeit auf Schalke. „Ich habe keine Probleme mit Horst. Wir haben uns beim Auseinandergehen die Hände geschüttelt. Ich wusste, dass das so kommen könnte“, sagte Stevens.

Seine Mannschaft steht vier Spieltage vor Saisonende mit 28 Punkten auf Rang 15 und will den zweiten Bundesligaabstieg des Vereinsgeschichte vermeiden. „Es wird immer enger und enger“, sagte Stevens, der behauptete, keine Rechenexempel aufzustellen: „Das haben wir nie getan. Wir schauen von Spiel zu Spiel.“ Auch über seine Zukunft werde erst nach der Saison gesprochen.

SID

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