Nigerias Verband unter Verdacht

Strafen für Lesben? FIFA ermittelt

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Die nigerianische Nationalmannschaft

Zürich/Abuja - Der Weltverband FIFA hat Ermittlungen gegen den nigerianischen Verband aufgrund der möglichen Benachteiligung lesbischer Fußballerinnen eingeleitet.

Demnach soll lesbische Frauen im westafrikanischen Land das Fußballspielen untersagt worden sein. Ein Sprecher der FIFA bestätigte, dass der Weltverband schriftlich Voruntersuchungen ankündigt hat.

Die Leiterin der Frauen-Fußballliga in Nigeria, Dilichukwu Onyedinma, soll sich in nigerianischen Medien diskriminierend über lesbische Spielerinnen geäußert haben. „Jede Spielerin, bei der wir so etwas herausfinden, wird sofort ausgeschlossen“, wurde Onyedinma zitiert: „Wir werden die Präsidenten der Vereine anrufen. Solche Spielerinnen sollten nicht in der Lage sein, für die Nationalmannschaft zu spielen“, fügte sie hinzu.

Aktivisten für die Rechte von Homosexuellen haben sich bereits mit Briefen über das angebliche Verbot an FIFA-Präsident Joseph S. Blatter gewandt.

sid

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