Verdacht des Steuerbetrugs

Ermittlungen gegen Messi ausgeweitet

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Lionel Messi wird Steuerbetrug vorgeworfen. Jetzt werden die Ermittlungen ausgeweitet.

Barcelona - Verdacht des Steuerbetrugs: Die Ermittlungen gegen den viermaligen Weltfußballer Lionel Messi werden offenbar ausgeweitet.

Die Ermittlungen gegen den viermaligen Weltfußballer Lionel Messi wegen des Verdachts auf Steuerbetrug werden offenbar ausgeweitet. Nach Angaben der spanischen Nachrichtenagentur EFE sollen auch die Einkünfte des argentinischen Ausnahmespielers vom FC Barcelona in den Jahren 2010, 2011 und 2012 untersucht werden.

Die spanische Staatsanwaltschaft für Wirtschaftsdelikte wollte Anklage gegen den 25-Jährigen erheben, der angeblich zusammen mit seinem Vater mindestens vier Millionen Euro Steuern hinterzogen haben soll. Dabei ging es um die Jahre 2006 bis 2009. Inzwischen hat Messi den Star-Anwalt Cristobal Martell zu seinem Rechtsbeistand bestellt.

Messi hatte alle Vorwürfe zurückgewiesen: „Wir sind immer unseren Steuerverpflichtungen nachgekommen gemäß den Empfehlungen unserer Steuerberater, die auch jetzt für uns diese Angelegenheit klären werden.“

Messi wird vorgeworfen, Teile seines Millioneneinkommens über Unternehmen in Steuerparadiesen abgewickelt zu haben. Es geht dabei um Lizenzgebühren für Bildrechte, die Messi an Scheinfirmen abgetreten haben soll, um die Erlöse am spanischen Finanzamt vorbeizuschleusen. Die Werbeeinnahmen sollen mindestens 19 Millionen Euro per annum betragen haben.

SID

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