Stanislawski: Rückkehr nach Hamburg

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H olger Stanislawski will seinen Heimatbesuch in Hamburg nicht zum Geschenke verteilen nutzen.

Hamburg - Der Hamburger Jung Holger Stanislawski kehrt heim: Am Sonntag (17.30 Uhr) gastiert der Cheftrainer von 1899 Hoffenheim beim Hamburger SV und damit in seiner Heimatstadt,.

Dort war er 18 Jahre lang als Spieler und Trainer beim Stadtrivalen des HSV, dem FC Sankt Pauli tätig. Seit dieser Saison betreut der 42-Jährige die Kraichgauer.

„Das ist ein besonderes Spiel“, bekannte der temperamentvolle Fußballlehrer, um aber gleich den Fokus auf das Spiel zu richten: „Der HSV steht deutlich mehr unter Druck als wir. Das soll aber nicht gleichbedeutend damit sein, dass sie den Sieg mehr wollen. Gerade wenn du unten stehst, brauchst du in den Heimspielen Siege.“ Im Februar dieses Jahres gelang ihm noch als Pauli-Trainer ein 1: 0-Erfolg bei den Rothosen, doch dieser Erfolg erwies sich als Strohfeuer. Die Millerntor-Elf stieg am Ende ab.

In Hoffenheim findet „Stani“ ganz andere Voraussetzungen vor, sein Team hat bereits 17 Punkte auf dem Konto und rangiert im Mittelfeld der Tabelle. Stanislawski: „Wir wollen uns die magische Grenze von 20 Punkten in der Hinserie erarbeiten. Aber der HSV wird sehr motiviert sein, sehr aggressiv spielen. Wir werden das Spiel annehmen und versuchen, offensiven Fußball zu spielen.“

Die Länderspielpause hat er zu intensivem Training genutzt. Die Mannschaft habe gut mitgezogen. „Die Jungs, die hier geblieben sind, haben herausragend gut trainiert. Es hat uns super viel Spaß gemacht. Alle sehr griffig, alle sehr heiß, alle willens. Jeder will in den 16er-Kader, aber die Luft wird deutlich dünner. Es war sehr intensiv, aber gleichzeitig hat es auch unheimlich viel Spaß gemacht.“

Schlagzeilen machte in der Pause vor allem Angreifer Peniel Mlapa, dem für die deutsche U21 in Griechenland (5:4) ein Dreierpack gelang. „Er war zu Saisonbeginn vor dem Tor immer ein bisschen nervös und hektisch. Er hat sich jetzt aber bewiesen und sich beim Trainerstab in den Fokus gespielt“, äußerte der 1899-Coach.

Gegner HSV muss auf Mladen Petric nach einem Muskelfaserriss verzichten. „Bei ihm wird es noch nicht für einen Einsatz langen“, sagte HSV-Trainer Thorsten Fink. Für den Kroaten Petric wird wohl der Schwede Marcus Berg in der Anfangsformation stehen. Dennoch gehen die Hamburger, die unter Fink in drei Bundesliga-Partien noch keinen Sieg, aber drei Unentschieden erzielen konnten, mit breiter Brust in das Spiel.

„Wir haben im Spiel gegen Leverkusen viel Selbstvertrauen gesammelt. Das sollten wir mitnehmen fürs Wochenende“, sagte Fink mit Blick auf das 2:2 in Leverkusen, bei dem der HSV einen 0: 2-Rückstand wettgemacht hatte. „Hoffenheim hat gute und vor allem schnelle Einzelspieler mit Obasi, Mlapa, Ibisevic und Babel. Aber sie sind nicht im absoluten Hoch, deswegen rechnen wir uns etwas aus“, sagte Fink.

Klar verteilt sind die Rolle im zweiten Sonntagsspiel (15.30 Uhr/Sky und Liga total!) zwischen dem VfB Stuttgart und Neuling FC Augsburg . Die Gastgeber wollen mit einem Sieg an den Spitzenteams dran bleiben. 4000 FCA-Fans werden die bayerischen Schwaben in Richtung Stuttgart begleiten. - Die voraussichtlichen Mannschaftsaufstellungen:

SID

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