"Stani": "Bei Köln-Hymne geht vielen der Kackstift"

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Holger Stanislawski.

Köln - Holger Stanislawski, Trainer des Fußball-Zweitligisten 1. FC Köln, lobt seinen aktuellen Verein in den höchsten Tönen und hat das mit pikanten Worten untermauert.

 „In Köln Fußball spielen zu dürfen, ist etwas Herausragendes. Es gibt nicht viele Bundesligisten, die das bieten können“, sagte Stanislawski in einem Exklusiv-Interview mit dem Sport-Nachrichtensender Sky Sport News HD. Der 43 Jahre alte Fußball-Lehrer glaubt aber auch, dass dies insbesondere für viele junge Spieler auch eine Bürde sein kann: „Wenn 45.000 Zuschauer das “Köln-Lied' singen, dann geht auch mal der Kackstift."

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Stanislawski bittet gleichzeitig um Geduld für seine junge Mannschaft. "Köln ist abgestiegen und ein Traditionsverein. Alles richtig! Es fällt aber immer unter den Tisch, dass wir hier einen brutalen Schnitt vollzogen haben. Man baut ein Haus nicht an neun Spieltagen“, so Stanislawski und fügt weiter hinzu: „Die Jungs machen hier einen richtig guten Job. Wir sind dominant, spielen guten Fußball und haben viele Torchancen. Uns fehlen Punkte, das steht außer Frage. Aber ich glaube, dass die Zuschauer spüren, dass da eine echte Mannschaft auf dem Platz steht.“

Der Erstligaabsteiger steht nach neun Spieltagen nur auf dem 13. Tabellenplatz.

pm

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