"Stahlhelm"-Fauxpas: Flick entschuldigt sich

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Hansi Flick hat sich entschuldigt

Lwiw - Hansi Flick hat sich am Freitagnachmittag für seinen verbalen Fauxpas am Morgen bei der Pressekonferenz der deutschen Nationalmannschaft entschuldigt.

„Es tut mir leid, wenn Irritationen durch eine unglückliche Bemerkung von mir entstanden sind. Es war ein Versprecher, der keine falschen Eindrücke aufkommen lassen sollte. Es ist sonst nicht meine Art, mich mit militärischem Vokabular zu sportlichen Sachverhalten zu äußern. Ich entschuldige mich für meine Ausdrucksweise bei der Pressekonferenz und ärgere mich selbst am meisten darüber, weil ich weiß, wie sensibel wir mit dieser Thematik umgehen“, teilte der Assistent von Bundestrainer Joachim Löw auf DFB.de mit.

Sein Chef nahm ihn in Schutz. „Wer Hansi kennt, weiß, dass er sich absolut davon distanziert“, sagte Löw bei der Pressekonferenz in Lwiw am Freitagnachmittag: „Er hat sich offiziell entschuldigt. Deshalb ist es bei uns kein Thema.“

Flick hatte am Morgen kurz vor der Abreise der DFB-Auswahl aus ihrem EM-Quartier im polnischen Danzig nach Lwiw/Ukraine gesagt, dass die Nationalmannschaft im ersten Gruppenspiel gegen Portugal am Samstag (20.45 Uhr/ARD) bei Freistößen von Cristiano Ronaldo „den Stahlhelm aufsetzen und sich großmachen“ müsse. Mit dieser Formulierung hatte Flick Kopfschütteln erzeugt, da am 1. September 1939 ausgerechnet in Danzig Hitler-Deutschland den Krieg gegen Polen begonnen hat.

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sid

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