Spielmanipulation

Blatter fordert lebenslange Sperren

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Joseph Blatter droht Zockern mit der Höchststrafe

Baku - FIFA-Präsident Joseph Blatter hat erneut lebenslange Sperren bei Spielmanipulationen gefordert. Weiteren technischen Eingriffen in das Spiel erteilt der Schweizer eine Absage.

„Spielmanipulationen sind der Teufel in unserem Spiel“, sagte Blatter in Baku/Aserbaidschan, wo seit Samstag die U17-WM ausgetragen wird: „Alle, die darin verwickelt sind, sollten lebenslang gesperrt werden.“ Die Essenz des Spiel sei, „dass man nicht weiß, wie es ausgeht, bevor das Spiel begonnen hat. Wenn man schon vorher weiß, wer am Ende gewinnt, läuft etwas total falsch“, sagte Blatter und kündigte an, weiter mit allen Mitteln gegen Wettbetrüger vorzugehen. Dagegen erteilte Blatter weiteren technischen Eingriffen ins Spiel nach Einführung der Torlinientechnik eine klare Absage. „Wir werden hier stoppen“, sagte Blatter.

sid

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