150 Spieler-Berater und Profis gesperrt

Buenos Aires - Mutmaßlich arbeiten nicht alle Spieler-Berater sauber. Nun wurden in Argentinien fast 150 auf einmal gesperrt und können vorübergehend keine Transfers abwickeln.

Wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung und Geldwäsche hat Argentiniens Regierung ein Dutzend Fußball-Profis und fast 150 Spielerberater vorläufig gesperrt. Die nationale Steuerbehörde AFIP forderte in Briefen an Argentiniens Verbandschef Julio Grondona und Weltverbands-Boss Sepp Blatter, Transfers mit Beteiligung der suspendierten Agenten und Spieler bis auf Weiteres nicht zu genehmigen.

AFIP-Chef Ricardo Echegaray gab weiter bekannt, dass seine Behörde für Klubs mit Verwicklungen in anrüchige Transfergeschäfte fortlaufend eine „schwarze Liste“ führe und der Freigabe von Spieler-Wechseln ein mehrstufiges Kontrollsystem vorgeschaltet habe. Als Beleg für seine Vorwürfe nannte Echegaray den Transfer eines ablösefreien Spielers innerhalb der argentinischen Liga, an dem ohne erkennbaren Anlass ein chilenischer Klub mit Bankverbindungen in das Steuerparadies Jungfrauen-Inseln beteiligt gewesen sei und Gelder über US-Konten geflossen seien.

sid

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