Smuda soll's bei Regensburg richten

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Franciszek Smuda soll helfen, den abstiegtsbedrohten Jahn Regensburg in der zweiten Bundesliga zu halten

Regensburg - Der frühere polnische Nationaltrainer Franciszek Smuda soll Schlusslicht Jahn Regensburg vor dem Sturz aus der 2. Fußball-Bundesliga retten.

Der ehemalige polnische Nationaltrainer Franciszek Smuda soll den Fußball-Zweitligisten Jahn Regensburg vor dem Abstieg retten. Der 64-Jährige unterschrieb beim Tabellenletzten einen Vertrag bis zum Saisonende. Bei Klassenerhalt soll sich der Vertrag aber verlängern.

„Wir freuen uns, mit Franciszek Smuda einen international anerkannten Fachmann als Cheftrainer von Jahn Regensburg präsentieren zu können. Smuda ist in Polen und Osteuropa eine Koryphäe, und es ist für Jahn Regensburg etwas besonderes, einen Trainer dieses Formats verpflichtet zu haben“, sagte Franz Gerber, sportlicher Leiter des SSV und bis zur Winterpause Interimscoach.

Smuda, der sowohl die polnische als auch die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt, betreute die polnische Nationalmannschaft drei Jahre lang - zuletzt noch bei der Europameisterschaft 2012 im eigenen Land. Die Polen waren jedoch in der Vorrunde ausgeschieden. Der Vertrag von Smuda war daraufhin nicht verlängert worden. Zuvor hatte er in Polen mit Widzew Lodz (1996, 1997) und Wisla Krakau (1999) die Meisterschaft und mit Lech Posen (2009) den Pokal gewonnen.

Der Jahn hatte Anfang November Oscar Corrochano beurlaubt. Gerber (59) hatte daraufhin das Amt kurzfristig übernommen. Neben Smuda waren in den letzten Tagen auch Bojan Prasnikar, Rico Schmitt, Milan Sasic, Reinhard Stumpf und Wolfgang Wolf als Nachfolger gehandelt worden.

Aufsteiger Regensburg hat nach 19 Spieltagen nur 13 Punkte auf dem Konto. Das Schlusslicht der 2. Liga liegt drei Zähler hinter Dynamo Dresden, das derzeit den Relegationsplatz einnimmt.

dpa/sid

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