Keine Einigung in Sicht

App-Steit: Springer baut auf DFL - Sky blockt ab

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Der Streit zwischen Sky und Springer ist immer noch nicht geklärt.

Hannover/München - Im App-Streit zwischen der Deutschen Fußball-Liga (DFL) und ihren TV-Partnern Sky und Axel Springer AG ist keine Einigung in Sicht.

Der Pay-TV-Anbieter Sky will auch nach dem ablehnenden DFL-Statement an seinen Plänen festhalten. Dies würde bedeuten, dass die neue Sky-App an diesem Freitag kurze Ausschnitte vom Bundesliga-Auftaktspiel zwischen Bayern München und Borussia Mönchengladbach unmittelbar nach Spielschluss im Rahmen von Sky Sports News HD auf Smartphones oder Tablets zeigt.

„Wir bleiben bei dem, was Herr Sullivan am Dienstag gesagt hat“, erklärte am Donnerstag ein Sky-Sprecher auf Anfrage. Konzernchef Brian Sullivan hatte betont, dass das neue Sky-Angebot nicht dazu diene, der kostenpflichtigen Bundesliga-App von „Bild plus“ Konkurrenz zu machen. „Ich bin davon überzeugt, dass das, was wir momentan tun, richtig ist, aber wir suchen keinen Streit“, hatte Sullivan erklärt.

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Die DFL hatte dagegen zur neuen Sky-App erklärt: „Im übrigen wird es dort mit Zustimmung der DFL keine lineare kurze Berichterstattung zur Bundesliga geben, die die vertraglich eingeräumte Exklusivität von Rechtepaketen verletzt.“

Diese Stellungnahme wurde von der Axel-Springer-AG ausdrücklich begrüßt, der Verlag sieht dadurch sein Internetangebot geschützt, das erst eine Stunde später zu sehen ist. „Wir bauen auf die DFL, dass sie alle Angebote, die unser Recht auch nur im Ansatz beschädigen oder beinträchtigen, entsprechend ihrer eigenen Aussage konsequent unterbindet“, teilte der Springer-Konzern am Donnerstag mit.

dpa

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