FC Sion droht mit Strafanzeige und Millionenklage

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Domenicangelo Massimo, Generaldirektor des FC Sion, im UEFA-Hauptquartier.

Hamburg - Nach dem Ausschluss von der Europa League droht der FC Sion nun UEFA-Präsident Michel Platini mit einer Strafanzeige und dem europäischen Fußballverband mit einer Millionenklage.

“Mit der Missachtung einer richterlichen Entscheidung haben die Verantwortlichen ihren Fall verschlimmert. Für diese Herren werden die wahren Sorgen jetzt beginnen“, sagte Sions Präsident Christian Constantin der Nachrichtenseite “lematin.ch“. Die Rede ist von fünf Millionen Schweizer Franken (rund 4,2 Millionen Euro) als Vorschuss für die bisherigen Auslagen - die Summe könne sich aber bis in einen zweistelligen Millionenbereich erhöhen.

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Die UEFA hatte Sion trotz des Playoff-Sieges gegen Celtic Glasgow die Teilnahme an der Europa League aufgrund illegal eingesetzter Spieler verwehrt, und den Startplatz den Schotten überlassen. Gegen den Ausschluss hatten die Schweizer geklagt und bekamen am Dienstagvormittag vom Waadtländer Kantonsgericht eine sogenannte superprovisorische Verfügung zur Teilnahme an der Gruppenphase erteilt. Das Gericht liegt im Kanton des UEFA-Sitzes in Nyon, das Urteil sollte nach Ansicht des Schweizer Klubs dadurch bindend sein. Doch am Nachmittag wies der Verband die Klage zurück und legte fest, dass es beim Startplatz für Celtic Glasgow bleibt.

dapd

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