Sieg im Verfolgerduell: Düsseldorf weiter ungeschlagen

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Die Spieler von Düsseldorf jubeln nach dem Treffer zum 1:2.

Hamburg - Fortuna Düsseldorf bleibt auch nach dem elften Spieltag in der 2. Fußball-Bundesliga ungeschlagen.

Die Mannschaft von Trainer Norbert Meier gewann das Verfolgerduell beim FC St. Pauli nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte mit 3:1 (1:1) und ist weiter punktgleich mit dem Tabellenzweiten Eintracht Frankfurt (25 Zähler).

Andreas Lambertz (45.+1 und 57.) und Maximilian Beister (75.) erzielten in einer umkämpften Partie die Tore für Fortuna, Max Kruse (15.) hatte die Hamburger in Führung gebracht. Die Kiezkicker bleiben mit 22 Punkten Vierter. Für Düsseldorf war es erst der zweite Sieg am Millerntor nach dem 3:2 am 20. April 1991 in der Bundesliga. Markus Thorandt sah in der hektischen Schlussphase Gelb-Rot (68.).

Vor 24.487 Zuschauern war St. Pauli zunächst das engagiertere Team. Folgerichtig gingen die Hausherren nach einer sehenswerten Kombination in Führung. Der aufgerückte Sebastian Schachten hatte Fin Bartels im Strafraum bedient, dessen Rückgabe per Hacke Kruse sofort verwertete. Fortuna-Keeper Michael Ratajczak sah bei dem zwar harten, aber unplatzierten Schuss nicht gut aus und ließ den Ball durch die Finger rutschen. Auch in der Folgezeit dominierte St. Pauli das Spiel, scheiterte aber zu oft an der dicht stehenden, abgeklärten Abwehr der Fortuna.

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Deren Konter blieben in einer auf hohem Niveau geführten Partie lange ungefährlich - bis Lambertz aus heiterem Himmel den Ausgleich markierte. Der Fortuna-Kapitän setzte sich kurz vor dem Pausenpfiff auf dem linken Flügel durch und zu einem unhaltbaren Schuss aus rund 25 Metern in den linken Winkel an - ein Traumtor.

In der zweiten Hälfte konterte Düsseldorf die Kiezkicker dann gnadenlos effektiv aus. Schachten hatte die Führung für St. Pauli nach einer Ecke auf dem Fuß, stocherte den Ball im Sitzen aber nur an den Pfosten. Den Konter nutzte Lambertz zu seinem zweiten Treffer, nachdem ihn Sascha Rösler mustergültig bedient hatte. Für die Entscheidung sorgte Beister mit einer sehenswerten Einzelaktion.

Bei St. Pauli überzeugten Kruse und Fabian Boll, bei der Fortuna waren Lambertz und Beister die Besten.

sid

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