Verkauf weiter erlaubt

Enthüllungsbuch: Ribéry verliert vor Gericht

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Das französische Enthüllungsbuch „La Face cacheé de Franck Ribéry“ („Die dunkle Seite des Franck Ribéry“) schildert intime Details der Sex-Affäre des Fußballers mit der minderjährigen Prostituierten Zahia D. 

Paris - FC-Bayern-Star Franck Ribéry hat im Kampf gegen ein Enthüllungsbuch mit intimen Details über die Sex-Affäre eine gerichtliche Niederlage erlitten.

Ein Ermittlungsverfahren gegen die Autoren des Buchs „La Face cacheé de Franck Ribéry“ („Die dunkle Seite des Franck Ribéry“) wurde vom Richter eingestellt. Das Urteil sei bereits am 6. Dezember gefallen, berichteten Medien am Donnerstag unter Berufung auf Justizsprecher in Paris. Das Verfahren hatte der Fußball-Profi vor gut einem Jahr in Frankreich angestrengt.

In dem Werk zweier Journalisten wird im Detail auf die Sex-Affäre um Ribéry und eine minderjährige Prostituierte eingegangen.  Da die Justiz in Paris wegen dieses Skandals noch ermittelt, hatte Ribéry die „Verletzung des Ermittlungsgeheimnisses“ geltend gemacht und einen Verkaufsstopp gefordert. Ribéry werde Berufung einlegen, sagte Anwalt Carlo Brusa der Nachrichtenagentur AFP.

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Der Prozess gegen Ribéry und Nationalmannschaftskollege Karim Benzema von Real Madrid war im Juni unmittelbar nach dem Auftakt vertagt worden. Beiden wird vorgeworfen, Sex mit der seinerzeit minderjährigen Prostituierten Zahia D. gehabt zu haben. Die Profis müssen sich nun zwischen dem 20. und dem 23. Januar 2014 vor Gericht verantworten.

Unter den insgesamt acht Angeklagten sind auch Ribérys Schwager und ein ehemaliger Pariser Nachtclubbesitzer. Für Beziehungen mit minderjährigen Prostituierten sieht das Gesetz in Frankreich eine Haftstrafe von bis zu drei Jahren vor. Die Justiz muss allerdings nachweisen, dass die Betroffenen das Alter des Mädchens kannten.

Die inzwischen als Dessous-Designerin arbeitende Zahia D. hatte im Polizeiverhör zwar ausgesagt, sie habe als Minderjährige 2008 mit Benzema und 2009 mit Ribéry Sex gegen Bezahlung gehabt. Sie versicherte aber auch, die beiden Profis hätten ihr damaliges Alter nicht gekannt. Das beteuert auch Ribéry. Benzema bestreitet derweil, die Dienste des Escortgirls in Anspruch genommen zu haben.

dpa

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