Kritik an Transferpolitik

HSV-Idol Seeler schüttelt nur noch mit dem Kopf

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Uwe seeler sogt sich um seinen HSV.

Hamburg - Fußball-Idol Uwe Seeler hat die Transferpolitik des Hamburger SV und damit auch Sportchef Frank Arnesen scharf kritisiert.

"Wenn man die Entwicklung über einen längeren Zeitraum sieht, sehe ich keinen Fortschritt. Ich muss doch wissen, was für Spielertypen ich hole. Da schüttele ich manchmal den Kopf. Es sind eben Spieler da, die für die Bundesliga nicht tauglich sind“, sagte Seeler zum Radiosender NDR 90,3. Arnesen ist seit 14 Monaten Sportdirektor beim HSV.

Die Hamburger hatten den Saisonauftakt mit einer peinlichen Pokalpleite beim Drittligisten Karlsruher SC und einer Heimniederlage im ersten Bundesligaspiel gegen den 1. FC Nürnberg verpatzt und dabei einen sehr schwachen Eindruck hinterlassen.

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Bis zum Transferschluss am Freitag will der Bundesligist die Mannschaft verstärken. Wenn der Aufsichtsrat zustimmt, soll der Tscheche Petr Jiracek verpflichtet werden. Am Mittwoch stößt der Kroate Milan Badelj zum HSV. Der Mittelfeldspieler von Dinamo Zagreb sollte am Dienstag noch ein Champions-League-Qualifikationsspiel für seinen Heimatverein bestreiten. Die seit Tagen diskutierte Rückkehr von Rafael van der Vaart scheint dagegen unwahrscheinlich.

dpa

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