Schweini: Ball nach vorne - Mario ist da

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Bastian Schweinsteiger glaubt, dass bei der DFB-'Elf noch Luft nach oben ist.

Danzig - Nach der verspäteten Rückkehr aus der Ukraine und einer nur kurzen Nacht hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft den Fokus sofort auf das letzte Gruppenspiel gegen Dänemark gelegt.

„Jetzt gilt es dran zu bleiben“, betonte Bastian Schweinsteiger am Donnerstag in Danzig. Der DFB-Tross war erst morgens um 4.00 Uhr wieder im EM-Quartier angekommen. „Wir sind noch nicht durch. Wir müssen schnell regenerieren und auch am Sonntag gegen Dänemark gewinnen, um den Einzug ins Viertelfinale klar zu machen“, erklärte der Bayern-Profi.

Der 2:1-Sieg gegen den WM-Zweiten Niederlande in Charkow werde der Mannschaft „einen Schub für das gesamte Turnier geben“, bemerkte Schweinsteiger zur Bedeutung des zweiten Sieges bei der EM. „Wir haben gute Spiele gemacht, wenn es drauf ankam, so wie jetzt auch“, sagte der Mittelfeldspieler nach dem 13. Pflichtspielsieg der DFB-Auswahl nacheinander.

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Der 92-malige Nationalspieler hob die Bedeutung der mehr auf Effizienz und Abwehrstabilität ausgerichteten Spielweise hervor. „Bei einem Turnier kommt die Mannschaft weit, die defensiv sehr gut steht. Ich bin zuversichtlich, dass wir unseren Stil noch besser zeigen können“, sagte Schweinsteiger. Im Angriff könne man sich zudem auf den schon dreifachen Torschützen Mario Gomez verlassen. „Wir haben das Gefühl, wenn wir den Ball nach vorne bringen, ist Mario da.“

Ziel der Mannschaft sei nun der Gruppensieg, um unbedingt im Viertelfinale sozusagen ein Heimspiel in Danzig zu bestreiten. „Das wäre sehr wichtig. Wir hätten den Vorteil, keine Reisestrapazen zu haben. Aber es wird nicht einfach für uns gegen Dänemark.“

dpa

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