Schweinsteiger operiert - Vorrunde gelaufen

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Bastian Schweinsteiger auf der Trage

München - Bastian Schweinsteiger ist nach seinem Schlüsselbeinbruch im Champions-League-Spiel gegen den SSC Neapel noch in der Nacht zum Donnerstag operiert worden.

Im Klinikum Rechts der Isar in München setzte ihm Professor Andreas Imhoff bei dem um 2.00 Uhr durchgeführten Eingriff im Beisein von Bayern-Arzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt eine Platte am verletzten Knochen ein.

Schweinsteiger hatte sich die Verletzung am Mittwochabend beim 3:2-Sieg der Münchner kurz nach der Pause bei einem Zweikampf mit Neapels Mittelfeldspieler Gökhan Inler zugezogen. Schweinsteiger werde noch bis Freitag in der Klinik bleiben, berichtete der deutsche Rekordmeister am Donnerstag. Danach müsse er zwei Wochen absolute Ruhe einhalten, ehe er mit der Rehabilitation beginnen könne. In sechs Wochen sei mit seiner Rückkehr ins Mannschaftstraining zu rechnen. “Die Vorrunde ist auf jeden Fall gelaufen“, berichtete Bayerns Mediendirektor Markus Hörwick am Donnerstag.

Schweinsteigers Ausfall “tut uns sehr weh, denn er ist unser Spielmacher“, erklärte Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge am Mittwochabend. Man dürfe aber jetzt “nicht lamentieren“, betonte Rummenigge. Schweinsteiger wird den Bayern erstmals an diesem Sonntag im Auswärtsspiel beim FC Augsburg fehlen. Auch Bundestrainer Joachim Löw muss auf den 27-Jährigen in den letzten Länderspielen des Jahres am 11. November in Kiew gegen die Ukraine und vier Tage später in Hamburg gegen die Niederlande verzichten.

dpa

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