Schweini: Erst Amateure, dann Blitz-Comeback?

München - Der FC Bayern hofft im Endspurt bis zur Winterpause auf ein vorzeitiges Comeback von Vize-Kapitän Bastian Schweinsteiger. Doch zunächst soll Schweini bei den Amateuren kicken.

„Wir haben große Hoffnung, dass Bastian noch vor Weihnachten wieder spielen kann. Es liegt im Bereich des Möglichen, dass er noch die letzten ein, zwei Spiele macht“, sagte Sportdirektor Christian Nerlinger der Bild.

Schweinsteiger selbst betonte jedoch, dass er bei dem angestrebten raschen Comeback nichts überstürzen werde. “Ob es vor der Winterpause noch mit einem Einsatz klappt, weiß ich nicht. Wir wollen kein Risiko eingehen“, sagte er am Wochenende beim Adventsbesuch eines Bayern-Fanclubs in Hamburg.

“Wenn nur ein Prozent Risikofaktor da ist, werde ich auch nicht spielen und erst in der Rückrunde angreifen“, sagte Schweinsteiger in einem Interview auf der DFB-Homepage.

Schweinsteiger hatte am 2. November im Champions-League-Spiel der Bayern gegen den SSC Neapel (3:2) einen Bruch des rechten Schlüsselbeins erlitten und wird seither schmerzlich vermisst. Der Nationalspieler werde erst im Januar wieder spielen können, hieß es zunächst vom Klub. Inzwischen hat Schweinsteiger aber das Balltraining bereits wieder aufgenommen und offenbar keine Probleme mehr.

Wie der "Kicker" berichtet, soll Schweinsteiger in dieser Woche bei den Amateuren zusätzliche Trainingspraxis sammeln, während die Bayern zum Champions-League-Gruppenspiel in Manchester sind. "Er muss sich wieder an den Ball gewöhnen", erklärt Heynckes die Maßnahme.

Sein Team bestreitet bis zur Winterpause noch vier Pflichtspiele. Das aus Bayern-Sicht bedeutungslose letzte Gruppenspiel in der Königsklasse am Mittwoch bei Manchester City kommt für Schweinsteiger noch zu früh. Danach treten die Bayern am kommenden Sonntag beim VfB Stuttgart an, das letzte Vorrunden-Spiel in der Bundesliga bestreiten sie am 16. Dezember gegen den 1. FC Köln. Der Rekordmeister beschließt seine Hinserie mit dem Achtelfinale im DFB-Pokal vier Tage vor Weihnachten beim VfL Bochum.

sid / tz / dpa

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