Ungewöhnliche TV-Rede

Schweden-Coach verrät Taktik gegen DFB-Team

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Schwedens Nationaltrainer Erik Hamrén

Stockholm - In einer ungewöhnlichen TV-Rede an die Fans kündigt Schwedens Nationaltrainer Erik Hamrén für das WM-Quali-Spiel gegen Deutschland schon mal die Taktik an.

Deutschlands Gruppengegner Schweden will beim WM-Qualifikationsspiel in zwei Wochen im Berliner Olympiastadion „so positiv und offensiv wie möglich“ Fußball spielen. Das kündigte Nationaltrainer Erik Hamrén am Dienstag in Stockholm in einer ungewöhnlichen TV-Rede an die Fans an. Vor der direkt übertragenen Bekanntgabe seines Kaders für das Spiel am 16. Oktober sowie die Partie vier Tage vorher gegen die Färöer in Torshavn meinte Hamrén mit viel Leidenschaft in der Stimme: „Mein Traum ist ein Platz unter den ersten Drei bei der WM.“

Die deutschen WM-Trikots von 1954 bis heute

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Einen Tag vor dem 31. Geburtstag von Superstar Zlatan Ibrahimovic von Paris Saint-Germain nominierte Hamrén eine gegenüber der EM-Endrunde stark verjüngte Mannschaft ohne weitere Stars. Im Aufgebot der Blaugelben fehlt Bundesliga-Stürmer Markus Berg vom Hamburger SV. Er war beim 2:0-Sieg der Schweden gegen Kasachstan, ihrem bisher einzigen WM-Qualifikationsspiel, noch zu einem Kurzeinsatz gekommen. Hamrén begründete die Nichtberücksichtigung mit der geringen Spielpraxis Bergs.

Das schwedische Aufgebot:

Torhüter: Pär Hansson (Helsingborg IF), Andreas Isaksson (Kasimpasa/Türkei), Johan Wiland (FC Kopenhagen)

Abwehr: Mikael Antonsson (FC Bologna), Andreas Granqvist (CFC Genua), Adam Johansson (Seattle Sounders), Mikael Lustig (Celtic Glasgow), Jonas Olsson (West Bromwich Albion), Martin Olsson (Blackburn Rovers), Behrang Safari (RSC Anderlecht)

Mittelfeld und Angriff: Rasmus Elm (ZSKA Moskau), Johan Elmander (Galatasaray Istanbul), Samuel Holmén (Istanbul BB), Zlatan Ibrahimovic (Paris Saint-Germain), Alexander Kacaniklic (FC Fulham), Kim Källström (Spartak Moskau), Sebastian Larsson (FC Sunderland), Mathias Ranégie (Udinese), Tobias Sana (Ajax Amsterdam), Anders Svensson (Elfsborg IF), Ola Toivonen (PSV Eindhoven), Pontus Wernbloom (ZSKA Moskau), Christian Wilhelmsson (Los Angeles Galaxy).

dpa

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