Ibrahimovic als Matchwinner

Schweden mit Zittersieg - Österreich patzt

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Zlatan Ibrahimovic rettete den Schweden mit dem 2:1 drei Zähler.

Berlin - Das war nur ein Schweden-Häppchen. Die Skandinavier zittern sich auf den Färöern Sieg. Deutschland-Nachbar Österreich wartet dagegen weiter auf den ersten Sieg.

Deutschlands kommender Gegner hat sich vor einer Riesenblamage bewahrt, mit breiter Brust braucht die schwedische Nationalmannschaft aber nicht nach Berlin zu reisen. Die Tre Kronors liefen beim Fußball-Zwerg Färöer einem Rückstand hinterher, am Ende durften sich die Skandinavier durch den 2:1 (0:0)-Sieg in Torshavn zumindest über den zweiten Sieg im zweiten Spiel zur WM-Qualifikation für die Endrunde 2014 in Brasilien freuen. Weit weniger erfolgreich verlief der Auftritt Österreichs: Trotz geballter Bundesliga-Power kam die Mannschaft von Marcel Koller in Kasachstan nicht über ein 0:0 hinaus und wartet immer noch auf den ersten Sieg.

„Es ist kein Rückschritt. Es war ein ganz anderes Spiel als gegen Deutschland“, resümierte Koller, nachdem die Österreicher ihr Auftaktmatch zu Hause gegen die DFB-Elf mit 1:2 verloren hatten. In Astana hatte der Coach vor 10 000 Zuschauer seine neun Bundesliga-Legionäre in die Startformation beordert. Es half auch nicht viel. „Die Kasachen sind mit neun Mann hinten gestanden. Da war es schwierig, die Räume zu finden“, meinte Koller.

Nach der Pause steigerten sich die Österreicher zwar im ersten Duell der beiden Nationen überhaupt. Es fehlten aber einfach die Ideen, das Abwehrbollwerk der zweikampfstarken Kasachen, bei denen der erkrankte Greuther-Fürth-Profi Heinrich Schmidtgal fehlte, zu knacken. Bis Dienstag hat Koller Zeit, eine Strategie zu entwickeln, dann steigt das Rückspiel im Wiener Ernst-Happel-Stadion.

Lange sah es auf den Färöern so aus, als würden die Kicker der 50 000-Einwohner-Nation den haushohen Favoriten zumindest schwer ins Taumeln zu bringen. Der 22-jährige Rogvi Baldvinsson hatte die Hoffnungen der Gastgeber durch seinen Führungstreffer in der 57. Minute sogar genährt, für die große Sensation sorgen zu können. Nur sechs Minuten nach dem Rückstand beraubte Schwedens Alexander Kacaniklic den Außenseiter der Siegillusion. 180 Sekunden nach seiner Einwechslung sorgte der 21-Jährige in seinem zweiten Länderspiel für den Ausgleich.

Zehn Minuten später drehte Routinier Zlatan Ibrahimovic mit seinem Tor zum 2:1 endgültig das Blatt. Die deutsche Mannschaft hatte ihr Hinspiel in der Gruppe C gegen die Färöer zu Hause mit 3:0 gewonnen.

dpa

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