Liga schließt Glasgow Rangers aus

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Bei den Glasgow Rangers gehen die Lichter aus.

Glasgow - Schottlands Rekordmeister Glasgow Rangers droht der Absturz in die Bedeutungslosigkeit. Der Klub hat 166,05 Millionen Euro Schulden angehäuft.

Wie die schottische Premier League (SPL) am Mittwoch in einer Erklärung mitteilte, sprachen sich die Erstliga-Klubs nach mehr als fünfstündiger Beratung auf der Generalversammlung mit „überwältigender“ Mehrheit gegen eine Teilnahme des 54-maligen Meisters an der Meisterrunde aus.

Wo die mit insgesamt 166,05 Millionen Euro verschuldeten Rangers, die im Juni durch ein Konsortium um den Engländer Charles Green übernommen worden waren, in der neuen Saison spielen werden, ist nicht klar. Möglicherweise muss der Traditionsverein in der vierten Liga neu anfangen.

„Wir sind zutiefst enttäuscht, dass unser Antrag auf Wiederaufnahme in die SPL mit überwältigender Mehrheit von den Klubs abgelehnt wurde“, sagte Green in einer ersten Stellungnahme. Man werde sich nun um einen Start in der zweitklassigen First Division bewerben. Zuständig für die 2. bis 4. Liga ist die Scottish Football League (SFL).

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Durch den Ausschluss der Rangers droht der SPL erheblicher finanzieller Schaden, fallen doch die Duelle mit Erzrivale Celtic Glasgow weg. Der bestehende TV-Vertrag mit den Sendern BSkyB und ESPN sah mindestens vier Auflagen des Old Firm pro Saison vor. Rangers und Celtics haben seit dem Titelgewinn des FC Aberdeen 1985 jedes Jahr den Meister unter sich ausgemacht.

Medienberichten zufolge seien die TV-Sender allenfalls bereit, eine Saison ohne die Glasgow-Derbys zu überbrücken. Daher scheint ein Start der Rangers in der kommenden Saison in der 2. Liga die wahrscheinlichste Kompromiss-Lösung, könnten im Falle des sofortigen Wiederaufstiegs doch die Interessen der TV-Partner gewahrt werden.

Wer die Rangers, deren 54 Meister-Titel Weltrekord sind, in der Premier League ersetzen wird, ist noch unklar. Kandidaten sind der ursprüngliche Erstliga-Absteiger Dunfermline Athletic oder der Zweitliga-Zweite FC Dundee.

SID

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