DFB kassiert 16 Millionen, jeder Spieler 100 000 Euro

EURO 2012 als Geldquelle für Lahm & Co.

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Miroslav Klose und Philipp Lahm können sich freuen: Die EM ist eine Geldquelle für Spieler und DFB.

Danzig - Mit dem Vorstoß ins Halbfinale haben die deutschen Nationalspieler ihre EM-Prämien auf 100 000 Euro pro Mann verdoppelt. Für den Titel gäbe es dreimal so viel.

Für den ersten Titelgewinn seit dem EM-Triumph 1996 in England würde der Deutsche Fußball-Bund (DFB) an Kapitän Philipp Lahm und seine 22 Teamkollegen sogar die Rekordsumme von jeweils 300 000 Euro zahlen.

Eine erneute Finalniederlage wie bei der Europameisterschaft vor vier Jahren in Österreich und der Schweiz gegen Spanien (0:1) würde jedem deutschen EM-Fahrer immerhin noch 150 000 Euro einbringen. Bei der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika hätte der DFB den Titel mit 250 000 Euro belohnt. Für Platz drei gab es schließlich 100 000 Euro.

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Der DFB kann sich die bislang 2,3 Millionen Euro für die 23 Spieler locker leisten, selbst 6,9 Millionen beim Titelgewinn wären kein Kostenproblem. Denn der Verband erhält aus dem Prämientopf der Europäischen Fußball-Union (UEFA) jetzt schon 16 Millionen Euro. Als Titelgewinner würde der DFB sogar auf 23,5 Millionen Euro kommen.

Acht Millionen Euro gab es als Startgeld für jede der 16 teilnehmenden Nationen. Dazu kommt beim DFB jeweils eine Million Euro für die Gruppensiege gegen Portugal (1:0), die Niederlande (2:1) und Dänemark (2:1). Zwei Millionen Euro gab es für das Viertelfinale, drei Millionen Euro war der 4:2-Sieg gegen Griechenland wert. Den Endspielerfolg honoriert die UEFA mit 7,5 Millionen Euro, der unterlegene Finalist erhält als Trostpflaster 4,5 Millionen Euro.

dpa 

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