Schmähgesänge: Zidan muss zahlen

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Mohamed Zidan stimmte Schmähgesänge mit an

Frankfurt/Main - Mohamed Zidan vom FSV Mainz 05 ist vom Sportgericht des DFB nach seinen Schmähgesängen gegen den Erzrivalen 1. FC Kaiserslautern zu einer Geldstrafe von 6000 Euro verurteilt worden.

Das DFB-Sportgericht wertete die „Scheiß Kaiserslautern“-Rufe des ägyptischen Angreifers nach dem Derby als unsportliches Verhalten. Der Spieler hat dem Urteil bereits zugestimmt. Zidan hatte sich bereits unmittelbar nach dem Vorfall bei FCK-Boss Stefan Kuntz und den Fans der Pfälzer entschuldigt.

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Möglicherweise fiel die Bestrafung deshalb auch geringer aus als in vergleichbaren Fällen. Bereits im März 2011 war der ehemalige Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack von Bayer Leverkusen wegen Schmährufen gegen den 1. FC Köln vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zu 8000 Euro Geldstrafe verurteilt worden. Ballack hatte den Ruf „Scheiß FC Köln“ angestimmt. In einem ähnlichen Fall war Torhüter Tim Wiese von Werder Bremen nach dem Spiel gegen den Nord-Rivalen Hamburger SV im Jahr 2009 ebenfalls zu 8000 Euro Geldstrafe verurteilt worden.

sid

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