Rangnick: "Der nächste Transfer muss sitzen"

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Ralf Rangnick gewann in der vergangenen Saison mit Schalke 04 den DFB-Pokal.

Gelsenkirchen - Durch den Neuer-Transfer verfügt Schalke über eine gut gefüllte Kriegskasse auf dem Transfermarkt. Doch Trainer Ralf Rangnick muss haushalten, so die Ansage von Klubboss Tönnies.

Trainer Ralf Rangnick sind bei Fußball-Pokalsieger Schalke 04 die Hände gebunden. “Wir können uns keine Fehlgriffe erlauben, der nächste Transfer muss sitzen“, sagte Rangnick nach einem Gespräch mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Clemens Tönnies am Wochenende. Schalke-Manager Horst Heldt war ebenfalls an der Unterredung beteiligt.

Es wurde deutlich, dass die auf etwa 20 bis 25 Millionen Euro geschätzten Erlöse aus dem Transfer von Nationalkeeper Manuel Neuer zu Bayern München nicht komplett in die Mannschaft investiert werden können.

“Wir müssen uns überlegen, ob wir das Geld, das wir zur Verfügung haben, für einen Königstransfer oder für zwei oder drei günstigere Spieler ausgeben“, meinte Rangnick. Es gehe auch um die Frage, “ob wir weiter warten, bis die Preise fallen und dadurch riskieren, den einen oder anderen Spieler nicht zu bekommen, oder nicht“.

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Der Schalker Chefcoach ging bis vor kurzem davon aus, dass die Einnahmen aus dem Neuer-Transfer zu großen Teilen für Verstärkungen des Bundesliga-Kaders dienen sollen. “Clemens Tönnies hat noch einmal betont, dass das aufgrund der finanziellen Lage des Vereins nicht geht“, ergänzte Rangnick.

Dem Kicker (Montag) sagte Rangnick, es sei kein weiterer Transfer in dieser Größenordnung mehr möglich, sollte ein Spieler für sechs bis acht Millionen Euro geholt werden.

Vor allem im Sturm sieht Rangnick Bedarf. Der Franzose Nolan Roux (Stade Brest) oder der Freiburger Papiss Demba Cissé sind mögliche Kandidaten. Roux soll etwa acht Millionen Euro, Cissé etwa 15 Millionen Euro kosten.

dpa

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