Trotz krise bei schalke 04

Heldt gibt Keller Jobgarantie

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Horst Heldt (r.) und Jens Keller arbeiteten bereits beim VfB Stuttgart zusammen.

Gelsenkirchen - Trotz der Krise mit nur einem Sieg aus den zurückliegenden neun Pflichtspielen und des Fehlstarts 2013 will Schalke 04 an Trainer Jens Keller festhalten. „Alle sind in der Pflicht“, sagte Manager Heldt.

Manager Horst Heldt will die sportliche Krise beim FC Schalke 04 definitiv mit dem umstrittenen Chefcoach Jens Keller meistern. „Wir haben gesagt, dass Jens Keller bis zum Saisonende unser Trainer bleibt, und daran halten wir fest. Daran gibt es nichts zu rütteln“, betonte Heldt im Interview mit der „Bild“-Zeitung (Montag).

Nach der bitteren 1:2-Heimpleite gegen den Bundesliga-Letzten SpVgg Greuther Fürth am Samstag will der Manager aber alles hinterfragen. Auch sich selbst nimmt er dabei nicht aus. „Ich bin am Endes des Tages der sportlich Verantwortliche und werde mich aus der Verantwortung bestimmt nicht rausnehmen“, ergänzte der 43-Jährige.

Mehr noch als den von ihm zum Cheftrainer beförderten Keller sieht er nach nur einem Sieg in den zurückliegenden neun Partien die Mannschaft in der Bringschuld. „Alle sind in der Pflicht, wir machen uns Gedanken.“

Wie die Gedanken oder mögliche Konsequenzen aussehen, verriet Heldt nicht. „Durch die Länderspiel-Woche ist es noch zu früh, dazu etwas zu sagen.“ Der Sportvorstand räumte ein, dass die Situation auf Schalke „angespannt“ sei. Gleichwohl werde man das Fußballspielen nicht einstellen. „Wir können die Situation nur selbst in den Griff bekommen.“

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Der Bundesliga-Sechste steht vor interessanten Wochen mit schweren Aufgaben. Die Königsblauen müssen nun drei Auswärtsspiele hintereinander bestreiten. Am Samstag steht das Topspiel beim Liga-Primus Bayern München an, eine Woche später geht es zum FSV Mainz 05, bevor das Team zum Achtelfinale in der Champions League bei Galatasaray Istanbul (20. Februar) reist.

Heldt glaubt aber unverdrossen an die Wende, auch wenn das Saisonziel mit dem abermaligen Erreichen der Champions-League-Plätze immer weiter aus dem Blickfeld gerät. Bis zum Tabellenvierten Eintracht Frankfurt sind es bereits sieben Punkte Rückstand. Heldt: „Aber wir haben noch die Möglichkeit, alles ins Positive zu drehen.“

dpa

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