Sammer feuert gegen Sportdirektoren

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Matthias Sammer attackiert die Bundesliga-Sportdirektoren.

Berlin - DFB-Sportdirektor Matthias Sammer hat den Bundesliga-Sportdirektoren fehlende Kompetenz im sportlichen Bereich unterstellt. Diese zeigen kein Verständnis für Sammers Aussagen.

Matthias Sammer, Sportdirektor des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), hat die Ausbildung der Sportdirektoren in der Fußball-Bundesliga kritisiert. Konkret bemängelte Sammer, dass seine Amtskollegen in der Liga oft keinen Trainerschein gemacht hätten. “Es verwundert mich, dass in der Breite die Sportdirektoren keine Trainerausbildung haben. Sportdirektor hat für mich etwas mit Sport zu tun“, sagte Sammer der “Sport Bild“.

“Wenn du 200 Bundesliga-Spiele gemacht hast, wirst du Sportdirektor“, sagte Sammer, der vorschlug, dass Ex-Profis nach Ende ihrer Karriere zunächst die Fußballlehrer-Lizenz des DFB erwerben sollten und erst danach Sportdirektoren würden.

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Michael Zorc, Sportdirektor von Meister Borussia Dortmund, widersprach Sammer. “Als Sportdirektor muss ich nicht jeden Trainingsinhalt vorgeben. Ich kann aber mit den Verantwortlichen im Klub eine Strategie und Philosophie entwickeln, dafür brauche ich keinen Trainerschein“, sagte Zorc der “Sport Bild“. Eine Unterscheidung zwischen Manager und Sportdirektor hält Zorc für dummes Zeug. “Das ist doch ein fließender Übergang“.

dapd

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