Copa del Rey

Real im Halbfinale - Casillas bricht sich Hand

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Sami Khedira im Kampf um den Ball.

Madrid - Mesut Özil und Sami Khedira stehen mit Real Madrid im Halbfinale der Copa del Rey. Und das, obwohl sie den dritten Sieg in neun Tagen gegen den FC Valencia verpassten.

Den Königlichen reichte im Viertelfinal-Rückspiel des spanischen Pokal das 1:1 (1:0) nach dem 2:0 im Hinspiel zum Weiterkommen. In der Primera Division hatte Real zuletzt 5:0 über Valencia triumphiert.

Özil und Khedira standen in der Startformation des spanischen Meisters. Nachdem Fabio Coentrao die Gelb-Rote Karte gesehen hatte (51.), musste Spielmacher Özil jedoch dem Verteidiger Nacho weichen. Khedira spielte über 90 Minuten, anders als Keeper Iker Casillas, der nach 17 Minuten verletzt ausgewechselt werden musste. Er zog sich einen Bruch in der linken Hand zu. Wie der spanische Meister am Donnerstag mitteilte, hatten die Ärzte den Bruch eines Mittelhandknochens diagnostiziert. Der Club machte zunächst keine Angaben darüber, wie lange der Welt- und Europameister ausfallen wird. Zunächst sollten nähere Untersuchungen vorgenommen werden, kündigte Real an.

Den vorentscheidenden Treffer erzielte der Franzose Karim Benzema (44.) nach Vorlage von Xabi Alonso. Valencia kam durch einen direkt verwandelten Freistoß von Tino Costa (52.) nur noch zum Ausgleich. In der 88. Minute sah Madrids Angel di Maria wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte.

Ebenfalls im Halbfinale steht der FC Sevilla nach dem 4:0 (2:0) über Real Saragossa. Alvaro Negredo hatte die Gastgeber nach dem 0: 0 im Hinspiel in Führung gebracht (36.), ehe der Ex-Schalker Ivan Rakitic (45.) noch vor der Pause auf 2:0 erhöhte. Erneut Negredo per Foulelfmeter (67.) sowie Manu del Moral in der Nachspielzeit stellten den klaren Sieg sicher. Bei Saragosa flogen Jose Manuel Fernandez mit Rot (26.) und Fran Gonzalez mit Gelb-Rot (65.) vom Platz.

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Am Donnerstag spielen zudem Cupverteidiger FC Barcelona beim FC Malaga (Hinspiel 2:2) und Atletico Madrid bei Betis Sevilla (2:0) um den Einzug in die Runde der besten Vier.

SID/dpa

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