Stimmung "am Ar...", aber:

Lewandowski-Gerüchte kein Problem für Klopp

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Jürgen Klopp lässt seinen Gefühlen freien Lauf

Dortmund - Die Gerüchte um einen vorzeitigen Wechsel von Robert Lewandowski zum FC Bayern stören Borussia Dortmunds Trainer nicht. Jürgen Klopp hat derzeit ganz andere Sorgen.

„Das ist für ihn kein Problem, und für mich auch nicht“, sagte Jürgen Klopp am Donnerstag in Dortmund. „Es ist nur wichtig, wo er im Moment spielt - und das ist bei uns“, ergänzte der Chefcoach des Deutschen Meisters.

Der BVB hatte Medienveröffentlichungen, nach denen der Verein seinem polnischen Stürmer genehmigt habe, Vertragsverhandlungen mit anderen Vereinen aufzunehmen, klar widersprochen. „Dies ist völlig frei erfunden“, hatte Borussia-Sportdirektor Michael Zorc erklärt. Lewandowski hat beim BVB einen bis 30. Juni 2014 datierten Vertrag.

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Vielmehr plagen Klopp vor dem Heimspiel gegen den Hamburger SV am Samstag (15.30 Uhr/Sky und Liga total!) erhebliche Personalprobleme. Nach aktuellem Stand stehen dem Doublegewinner Mittelfeldspieler Kevin Großkreutz und Verteidiger Marcel Schmelzer (Sprunggelenk-Kontusion sowie eine Racheninfektion) nicht zur Verfügung. „Kevin hat am Mittwoch kurz trainiert und sich dann direkt wieder ins Krankenlager verabschiedet“, sagte Klopp. Bei Großkreutz sprechen derzeit die Blutwerte gegen einen Einsatz.

Fragezeichen stehen auch hinter Torhüter Roman Weidenfeller (grippaler Infekt), Marco Reus (Adduktorenzerrung), Mario Götze (viraler Infekt) und Lukasz Piszczek, die wie Schmelzer zuletzt im Training fehlten. Weidenfeller wollte am Donnerstag laut Klopp aber „ein paar Bälle fangen“. Götze, Reus und Piszczek wollten immerhin am Aufwärmprogramm teilnehmen und ansonsten individuell trainieren. „Und damit ist die Stimmung gleich am Arsch“, hatte Klopp die Gefühlslage beim BVB auf den Punkt gebracht, nachdem er nach dem Zustand der angeschlagenen Spieler gefragt wurde. „Das ist besonders schade, weil wir besonders viel wettmachen wollten.“ In der Hinrunde hatte die Borussia beim HSV eine 2:3-Niederlage kassiert.

sid / dpa

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