Robben "mit Sorgen" - Verband gibt Entwarnung

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Arjen Robben macht sich weiterhin Sorgen um seinen Körper. Das Training bei der niederländischen Nationalmannschaft hat er abgebrochen.

Rotterdam - Die Leidenzeit des Arjen Robben geht weiter. Dieses Mal musste der holländische Superstar das Training in der Nationalmmanschaft abbrechen. Der Verband gibt Entwarnung - er nicht.

FC Bayerns Superstar Arjen Robben hat das Training bei der niederländischen Nationalmannschaft abgebrochen, der Verband KNVB gab anschließend aber Entwarnung. Man gehe davon aus, dass Robben bei den EM-Qualifikationsspielen am Freitag in Rotterdam gegen Moldau und am kommenden Dienstag in Stockholm gegen Schweden dabei sein werde, teilte ein Verbandssprecher auf SID-Nachfrage mit.

Robben selbst wird dagegen in der Münchner tz zitiert, dass dies schon etwas sei, „worüber ich mir Sorgen mache. Ich weiß nicht, woran ich bin. Ich muss auf jeden Fall dafür sorgen, dass die Verletzung nicht chronisch wird“, sagte der 27-Jährige. Ruhe helfe derzeit aber „auch nicht“. Robben hatte am Dienstag nach 20 Minuten Lauftraining die Einheit der Elftal beendet, angeblich wegen erneuter Probleme am entzündeten Schambein.

Der Bayern-Profi war zuletzt fünf Wochen ausgefallen und hatte vor zehn Tagen beim 3:0 gegen Bayer Leverkusen sein Comeback gefeiert. Es folgten ein Kurzauftritt in der Champions League gegen Manchester City (2:0) und am Samstag 45 Minuten beim 0:0 in Hoffenheim. Dabei war Robben aber weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben. „Ich habe nicht gut gespielt“, gab er jetzt offen zu.

Zuletzt hatte es öffentlich immer wieder Diskussionen um den Niederländer gegeben. Für Bayern-Präsident Uli Hoeneß ist das „der Witz des Jahres. Im vorigen Jahr wurde die Frage gestellt, was ist der FC Bayern ohne Robben wert - jetzt soll er keinen Stammplatz mehr haben. Das kann doch nicht sein“, sagte Hoeneß im kicker. Es sei eine „Unverschämtheit, Arjen infrage zu stellen“.

Auch Bayern-Trainer Jupp Heynckes war zuletzt um eine Entschärfung des brisanten Themas bemüht gewesen. Dass Robben in Hoffenheim nicht von Beginn an gespielt habe, „war eine Entscheidung von uns beiden zusammen. Er hat mir klipp und klar gesagt, dass er sich noch nicht fit für die Startelf fühlt. Wenn er sich fit gefühlt hätte, dann hätte er auch von Anfang an gespielt“.

Die Karriere von Robben wird immer wieder von Verletzungen überschattet. Bei der WM 2010 in Südafrika spielte der Oranje-Offensivspieler trotz einer in der Vorbereitung erlittenen Verletzung und musste aufgrund eines Muskelrisses anschließend ein halbes Jahr pausieren.

sid

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