Rettig verlässt den FC Augsburg

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Andreas Rettig

Augsburg - Was sich schon länger abgezeichnet hatte, ist nun offiziell: Geschäftsführer Andreas Rettig verlässt den FC Augsburg zum Saisonende. Auch ein Nachfolger ist schon im Gespräch.

Andreas Rettig und Fußball-Bundesligist FC Augsburg gehen ab dem kommenden Sommer getrennte Wege. Der Manager wird seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag beim Aufsteiger nicht verlängern. Das teilte der 48-Jährige am Mittwoch mit. „Ich hatte sechs ereignisreiche und tolle Jahre in Augsburg und habe diese Entscheidung aus rein persönlichen Gründen getroffen. Bei keiner meiner bisherigen Stationen im Profifußball konnte ich eine solch hohe Jobzufriedenheit genießen“, hieß es in einer Pressemitteilung.

Allerdings war die Zufriedenheit offenbar nicht immer zu jeder Zeit beidseitig. Rettig war im Herbst beim aktuellen Tabellen-Vorletzten wegen der Kaderzusammenstellung und der vermeintlich zu vorsichtigen Transferpolitik in die Kritik geraten. Zudem steht dem scheidenden Manager bis Saisonende noch viel Arbeit bevor, laufen doch insgesamt 17 Spieler-Verträge zum 30. Juni 2012 aus.

Der FCA-Aufsichtsratsvorsitzender Peter Bircks bezeichnete Rettigs Abschied als „schmerzlich“. Klub-Präsident Walther Seinsch dankte Rettig ausdrücklich für dessen „Aufbauarbeit“, die im vergangenen Sommer im erstmaligen Aufstieg der Schwaben in die Bundesliga gegipfelt hatte.

Nachfolger schon im Gespräch

Aufsichtsrat Peter Bircks erklärt laut Augsburger Allgemeine, dass man sich intern bereits Gedanken über einen Nachfolger mache. Dabei soll dem Bericht zufolge der Name von Manfred Paula gefallen sein. Der 46-Jährige, ehemalige Trainer des SSV Ulm, leitet aktuell das FCA-Nachwuchsleistungszentrum.

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sid/al.

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