Retourkutsche: Podolski verspottet Basler

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Lukas Podolski revanchiert sich bei Mario Basler

Köln - Lukas Podolski hat mit Spott auf die Kritik des ehemaligen Nationalspielers Mario Basler an seiner Person nach dem Verlust der Kapitänsbinde beim 1. FC Köln reagiert.

„Mario Basler ist doch derjenige, der sich mit seiner Kompetenz auch mal als Trainer in der dritten und vierten Liga versucht hat und entlassen wurde“, sagte Podolski dem Express, „ich wünsche ihm aber weiterhin viel Erfolg als Spieler in der Bezirksklasse und wünsche ihm, dass er da Kapitän wird.“

Basler hatte Podolski zuvor im Audi Star Talk heftig kritisiert: „Was hat Poldi bisher geleistet?“, fragte Basler, „er regt sich auf, wenn sie ihm die Kapitänsbinde nehmen. Er muss sich auch ein bisschen bewegen. Er muss etwas für den 1. FC Köln leisten. Ob er die Kapitänsbinde hat oder nicht? Spielt er deshalb besser oder schlechter?“

Podolski hatte am Montag sein Kapitänsamt an Pedro Geromel verloren und enttäuscht auf die Entscheidung reagiert. „Ich kann die Gründe nicht zu hundert Prozent nachvollziehen“, schrieb er auf seiner Facebook-Seite.

Basler kritisierte zudem Podolskis Rückkehr nach Köln: „Für Bayern war der Poldi doch viel zu schwach. Er hat den einfachsten Weg gewählt: wieder zurück nach Köln. Da hätte er in 15 Jahren auch wieder hingekonnt. Ob ich eine Spielführer-Binde da jetzt dran habe oder eine Blinden-Binde, das ist doch total egal.“

Basler trainierte zuletzt Wacker Burghausen, wurde dort aber im Mai entlassen. Burghausen hatte nach der abgelaufenen Saison zunächst als Absteiger in die Regionalliga festgestanden. Zehn Tage nach dem letzten Spieltag war allerdings Liga-Konkurrent Rot Weiss Ahlen in die Insolvenz gegangen, der SV Wacker durfte in der 3. Liga bleiben. Der frühere Bayern-Star Basler kündigte nach seiner Entlassung an, künftig als Spieler für den Augsburger Bezirksligisten BCA Oberhausen auflaufen zu wollen.

sid

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