Torwart macht Seite dicht

Betrüger kapert Adlers Facebook-Account

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Rene Adler hat Facebook-Ärger

Hamburg - René Adler hat seine private Facebook-Seite gesperrt. Ein Betrüger hatte sich Zugang zu seinem Account verschafft und kriminelle Geschäfte unter dem Namen des HSV-Torhüters betrieben.

Es sollen VIP-Tickets und Trikots angeboten und verkauft worden sein, die bei den Interessenten aber niemals eintrafen.

„Da wir die Problematik mit dem gefälschten Ticket- bzw. Trikotverkauf über meinen Namen bisher leider noch nicht aufklären konnten, werde ich meinen Privataccount abmelden“, teilte der 28 Jahre alte Schlussmann auf seiner offiziellen Facebook-Fan-Seite mit.

„Diesem Betrug wird natürlich weiterhin rechtlich nachgegangen“, schrieb Adler und forderte seine Fans auf: „Bitte nicht darauf hereinfallen! Das bin ich nicht und würde ich auch nicht tun. Ich werde umgehend rechtliche Schritte dagegen einleiten.“ Mittlerweile ermittelt die Polizei.

Der große Facebook-Knigge

Der große Facebook-Knigge

Tage zuvor war schon ein anderer HSV-Profi von einem Betrugsversuch betroffen gewesen. Ein junger Mann gab sich in einem Hamburger Autohaus als Maximilian Beister aus. Er versuchte, unter dem Namen des 22 Jahre alten Offensivspielers einen 215 000 Euro teuren Ferrari zu ergaunern und unterschrieb den Kaufvertrag mit dessen Namen. Der Schwindel flog rechtzeitig auf.

dpa

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